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Bachletten Buchhandlung Basel
Leitung: Matthyas Jenny und Ursula Wernle, Bachlettenstrasse 7, 4054 Basel, Telefon 061 271 49 20
Der Verlag Nachtmaschine 1975–2006

Zu den Novitäten 2006 und 2008 hier klicken

Alle Bücher von A–Z die seit 1976 im Verlag Nachtmaschine erschienen sind.

 

32 Jahre Literaturvermittlung  - Verlag Nachtmaschine, Poesie-Telefon, Tag der Poesie, LiteraturZeitung, Literaturhaus Basel, Das Kleine Literaturhaus Basel, Internationales Literaturfestival Basel, Buchmesse BuchBasel mit Literaturfestival, Internationales Lyrikfestival u.a.

 

Verlag Nachtmaschine 

1975/1976 gründete Matthyas Jenny in Carona/Tessin in einem Haus von Meret Oppenheim (Casa Aprile Nova) den Verlag Nachtmaschine und das erste deutschsprachige Poesietelefon (siehe Poesietelefon). Auf einer Rotaprint A4-Druckmaschine druckte er die Zeitschrift Nachtmaschine und ab Herbst 1977 in Basel auch Bücher. Tagesüber kümmerte er sich um seine Kinder (1976: Caspar 5 Jahre alt, Zoë 2 Jahr alt), nachts arbeitete er und druckte Zeitschriften und Bücher – deswegen heisst der Verlag «Nachtmaschine». An den Schaltern und Hebeln der Druckmaschine navigierend flog er durch die Nächte. Im Einmann-Verlag Nachtmaschine sind u.a. Bücher von Jörg Fauser, Jürgen Ploog, William Möritz, Karl Kollmann, Karl Kloter, René Schweizer, Jürg Weibel, Christof Meury, Carlo Bernasconi, Markus Kutter, Carl Laszlo, René Regenass, Roger Anderegg, Konrad Klotz, Christian Fink, Dieter Fringeli, Leonardo Zanier, die Theaterstücke von Hansjörg Schneider (Sennentuntschi, Der Erfinder u.a.), Rolf Lappert, Willem M. Roggeman u.v.a. erschienen (vollständige Titelliste hier) 2002 publizierte der Verlag die Basler-Zeitungs-Kolumnen von Helmut Hubacher «Wortmeldungen», herausgegeben von Markus Kutter. 2003 von Dieter Fringeli «ich bin mein gutes recht», Gedichte aus dem Nachlass mit einem Vorwort von Adolf Muschg und einer CD mit Gedichte-Vertonungen von Daniel Weissberg, sowie den Roman «Richtige Männer» von Christian Fink. Erschienen sind 2005 die um den Nachlass erweiterte Neuauflage des «poète maudit» Manfred Gilgiens «Strassen-Tango», Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Hansjörg Schneider und sieben Erzählungen von, ebenso «poète maudit», Andreas B. Wenger «Ein glückliches Leben». Der Gedichteband «Ortstermin» von Markus Kutter, geschrieben im heissen Sommer 2003 erschien im März 2005. Von Hansjörg Schneider erscheinen im Herbst 2007 autobiographische Texte und Texte zur Literatur, Titel: Dichterleben. Im Juli 2006 erschien von René Schweizer der literarische Monolog "Die Säuferin" und im Herbst 2007 voraussichtlich der Reprint der legendären Literaturzeitschrift "Gasolin 23". Im 2007 erscheinen ausserdem: Barbara Groher "Die heruntergekommenen Götter"; Alois Bischof, literarische Reportagen; Markus Stegmann "Das böse Mädchen Gisela", Walter Miesch "Ich sass nie auf meines Vaters Knie". Der Verlag Nachtmaschine ist kein bedeutender Verlag, aber er hat einige wichtige Autorinnen und Autoren herausgegeben.

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Die Literaturzeitschrift «Nachtmaschine» Drucken E-Mail

Nr. 1 erschien im Winter 1975/1976 (?) in Carona/TI:

Hauptthema: Antonin Artaud. Texte von: Aurel Schmidt über Antonin Artaud; Paul Pörtner über Antonin Artaud Theater, Antonin Artaud Text aus «Die Tarahumaras, Revolutionäre Botschaften»; Markus Althaus cut-up; Anton Bruhin Sprechtext; Martin Schweiz Text «swarzer vogl»; Manfred Gilgien Text: Episode im Zug; Konrad Bayer aus «Der sechste Sinn»; Silvia Plath Gedicht "Mohnblumen im Oktober"; Jürgen Ploog Text aus «RadarOrient»; Hanns Schaub Gedicht «Duell in der Hölle»; David Weiss Text «Karate-Jenny»; Joni Müller Gedicht «Flippern»; Christoph Derschau Gedicht aus «Den Kopf voll Suff und Kino». Zeichnungen von Markus Raetz, David Weiss, Hans Niederhauser und Anton Bruhin.

Nr. 2 erschien April 1977 in Carona/TI:

 Hauptthema: Action-Poetry. Texte und Bilder von Robert Creeley «Die Verschwörung»; August Stramm «Die Menschheit»; John Giorno «Suicide Sutra»; Tom Wasmuth Zeichnung «Radio Carona»; Jan Voss Zeichnung «Wecker = Nachtmaschine»; Ed Baker «Für Jean Tingeluey – Museum of Modern Art N.Y., 1970»; Hans Georg Bulla «Erste Mahnung», «Fensterplatz» und «Das gewöhnliche Tun» ,Gedichte; Gedicht von Caroll «Morgens wenn die Stadt mir gehört» Die Sicht einer Prostituierte; Wolf Wondratschek «Wartehalle 9» Gedicht; Sinclair Beiles, Langgedicht aus dem Shenley Hospital Juli 1965; Walter Hartmann, Cut-up «Aquis Submersus»; Gregory Corso Gedicht «Ich bin 25»; Friedrich Nietzsche, Gedichte; Christian Ide Hintze, Gedichte; Robert O'Fisher Text: Punk-Rock; Peter Rietmann Zeichnung; Georg Trakl Text: «Niemand liebte ihn»; Maria Gregor, Zeichnung «Der Kämpfer bricht aus der Nacht»; Markus Raetz: im Heft verteilte Zeichnungen.

Nr. 3 erschien September 1977 in Basel:

Gedichte von Ingeborg Bachmann «Nachtflug» und «Die gestundete Zeit»; Gedichte von Wolf Wondratschek  «Toter Mann im Westen» und «Gedicht»; Gedichte von Jörg Fauser «Eins für die Damen» und «Belutschistan Joe im Hotel Petit Chaperon Rouge»; Gedicht von Alfred Miersch «Was bleibt denn schon zurück...»; Gedicht von H. Bicknaese «Leibeigenschaft»; Gedicht von Hadayatullah Hübsch «Auf dem Meer»; Gedicht von Norbert Ney «das nächste gedicht»; Text von Karl Kollmann «Der letzte Atem»;  Cut-up von Jürgen Ploog «Der Jade Kick» und «Roadville»; Text von Carl Weissner «Bradley was here» und «Bradley's Home Movies»; Cut-up von Markus Althaus «Augenringe die vorrücken»; Story von Walter Hartmann «Blauer Hanf»; Gedicht von Henry Le-Welche «Krankes und verdrehtes Liebeundhass Gedicht»; Text von Franco Beltrametti «Peter im Wolf» und «Vor langer Zeit 17»; Gedicht von Harry Hoogstraten «Da gibt's....»; Gedicht von James Koller «Wir verändern uns, damit alles andere gleich bleibt»; Text von R. Klassen «Orient»; Gedicht von Heinz Martin «mein unglück ist periodisch»; Gedichte von Dieter Fringeli; Gedichte von Günter Ehret; Text und Collagenzeichnungen von Martin Schweizer und Bernhard Sauter; Gedichte von Arthur Rimbaud «Spiel in drei Küssen» und «Blieb nur das Gift»; Collagen, Zeichnungen von Walter Hartmann, Ernst Buchwalder, Bernhard Sauter und Norman O. Mustill (Illustrator von Beat-Hotel von Harold Norse).

Nr. 4 erschien im Dezember 1979 in Basel:

Texte von und über Walter Wegmüller mit Timothy Leary, Rolf Herzog, Brian Barritt; Gedichte/Sprechtexte von Anton Bruhin; Gedicht von Wolf Wondratschek; Gedicht von Barbara Schaubacher über die Solothurner Literaturtage 1979; Gedicht von Karl Whitman; Gedichte von Thomas Kraus; Gedicht von Günter Guben; Text von René Reinhard «Ich werde euch alle killen!»;  Gedicht von Ruedi Bind; Gedicht von Wilfried Jaensch «sirenengesang»; Gedicht von Detlef Weiler; Foto von Axel Huber; Collage von Sylvia Pogorzalek; Text von Udo Breger und Franco Beltrametti;  Gedicht von Franco Beltrametti; Text von Peter Baschung «Penetration»; Gedicht von Richard Knecht «nur für das Geschäft»; Gedicht eines unbekannten amerikanischen Gefangenen im Basler Gefängnis Lohnhof; Bilder von Maria Gregor; Gedicht von Hilka Nordhausen «Candy says»; Gedicht von Peter Beicken «Jumpout»; Gedicht von Hadayatullah Hübsch «Immer wieder kräht der Hahn»; Gedicht von Jörg Fauser «Etwas Teures» geschrieben bei M.Jenny am 6.9.1979; Gedicht von Conny Rupp; Gedicht von Jürg Weibel; Collagen von Henry Le-Welche; Gedicht von Wim Pfau; Gedicht von Kurt Morawietz «Städte»; Text über die Buchmesse 1979 von M.Jenny; Gedicht von Peter Engel «einige von uns».

Die Sondernummer «Burroughs Special» erschien 1978 in Basel:

Über William S. Burroughs schrieben: Jürgen Ploog «Einsame Lemuren»; Walter Hartmann «Damlas in Berlin»; Carl Weissner (Übersetzer von Bukowski und Burroughs) «Have you seen El Hombre Invisible?»; Robert Anton Wilson «The 23 Enigma»; Udo Breger «London S.W.1»; Guido Bachmann «Madeira»; das Hörspiel «Der Tod der Nilpferde« von Jörg Fauser über Kerouac, Huncke, Ginsberg und Burroughs; William S. Burroughs «M.O.B. – My Own Business», «Und Gysin», «Literary Autobiography» und Bibliographie. William S. Burroughs war 1978 in Basel und führte eine Lesung in der damaligen Galerie Bartha an der Austrasse durch.

 

Kontakt und Auskunft:

Matthyas Jenny
Tel. +41 (0)61 271 49 20
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Das Kleine Literaturhaus Basel Drucken E-Mail

Ende November 2006 eröffnet Matthyas Jenny zusammen mit Ursula Wernle an der Bachlettenstrasse 7 Das Kleine Literaturhaus Basel. Das Gartenzimmer (mit Blick auf den Garten) bietet 40 Personen Platz. Es hat auch einen Aufenthaltsraum für Apéros und Gespräche. Das Kleine Literaturhaus Basel ist ein privates, kulturelles Engagements der beiden Inhaber. Im Haus Bachlettenstrasse 7 ist die Bachletten Buchhandlung, das Literaturbüro Basel, der Verlag Nachtmaschine, die Organisation für das Internationale Literaturfestival während der Buchmesse BuchBasel und die Organisation des Internationalen Lyrikfestival zuhause.

 
Das Poesietelefon Drucken E-Mail

1976 gründete Matthyas Jenny in Carona/Tessin das erste deutschsprachige Poesie-Telefon. Ab 1977 kam es aus Basel. Bis 1982 konnte man täglich neue Gedichte von Dichterinnen und Dichtern hören. Das Poesie-Telefon wurde weltweit kopiert. Täglich wählten bis zu 200 Poesieinteressierte die Poesietelefonummer. Dann verschenkte Matthyas Jenny das Poesie-Telefon nach Zürich; Werner Bucher (Orte) und P.K. Wehrli betrieben es dort noch einige Jahre. Es existieren bis heute noch immer Poesie-Telefone, auch unter den Bezeichnungen Literaturtelefon, Dichter- oder Geschichten-Telefon.

Die Geschichte des Poesie-Telefons

John Giorno, eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Beat Generation, konzipierte 1970 die legendäre Aktion im Museum of Modern Art, bei der täglich wechselnde Gedichte auf Anrufbeantwortern abgefragt werden konnten. Die später entstandene LP «The DIALA-POEM Poets», dokumentiert die Highlights aus 700 Gedichten von 55 Dichterinnen und Dichtern. Sein 1965 gegründetes Label »Giorno Poetry System« stellt den innovativen Gebrauch von neuen Technologien in den Vordergrund. Das Label veröffentlichte mehr als 40 LPs und CDs, Videos und Filme von Autorinnen und Autoren, die mit Musik und/oder Performance arbeiten, wie z.B. Laurie Andersons «You’re The Guy I Want To Share My Money With» [1981]. In seiner Performance «EVERYONE GETS LIGHTER» verwandelt der Begründer der Performance Poetry auch seine persönlichen Beziehungen zu Andy Warhol [Giorno war der «Schlafende» in Warhols erstem Film «Sleep» von 1963], zu Keith Haring oder auch zu William Burroughs durch lebensnahe Wortschöpfungen in ein Hör- und Seherlebnis der Extraklasse. 1976 hat Matthyas Jenny John Giorno angerufen nach dem Poesietelefon nachgefragt. Die Antwort: Es gab nur während der Aktion im Museum of Modern Art das Poesietelefon. Danach funktionierte es nicht mehr. – Somit war das Jenny'sche Poesietelefon zu Basel das erste öffentliche Poesietelefon. Matthyas Jenny wird John Giorno an das Literaturfestival Basel 2006 einladen.

 
Der Tag der Poesie Drucken E-Mail

(letzter Samstag im Monat März)

1979 fand der 1. Tag der Poesie in Basel statt. Matthyas Jenny schrieb in seinem ersten Ankündigungsschreiben, dass «in Anbetracht der die Menschen überwältigende Werbeflut und im beginnenden Zeitalter der Elektronik eine ‹Gegenmacht› aus Poesie für die Bevölkerung aufgebaut werden muss». Dichterinnen und Dichter wurden aufgefordert, Gedichtflugblätter herzustellen und diese am letzten Samstag des Monat März des Jahres 1979 in ihren Städten zu verteilen. Gleichzeitig stellte Matthyas Jenny in Handschrift 60 Gedichtplakate im Format 70 x 100 her, befestigt diese auf selbstgefertigte Holzrahmen, steckte sie in Betonsockel (sogenannte Elefantenfüsse) und stellte sie auf belebte Plätze, bei Tramhaltestellen, in Fussgängerzonen und Parks für die Passanten auf. Gleichzeitig wurden die Zeitungen aufgefordert, an diesem Tag Gedichte abzudrucken, ein Aufruf, dem fast alle Zeitungen in der Schweiz nachkamen. Der «Tag der Poesie» (jeweils letzter Samstag im Monat März) wurde vom Gründer Matthyas Jenny bis 1988 jedes Jahr durchgeführt und noch heute gibt es, getragen unter anderem von der Unesco, den «Welttag der Poesie» (jeweils im März).

 
Die LiteraturZeitung Drucken E-Mail

1982 gab Matthyas Jenny in seinem Verlag Nachtmaschine erstmals die monatlich erscheinende «LiteraturZeitung» heraus. 13 Nummern erschienen im Zeitungsformat und konnten an den Kiosken der Deutschschweiz für Fr. 2.– gekauft werden. «Die Literaturzeitung» steckte dann auch tatsächlich in den Zeitungsständern der Kioske zwischen der «Frankfurter Allgemeinen», der NZZ und andern grossen Zeitungen. Leider war der monatliche Verkauf an den Kiosken jedoch zu gering und als Abonnenten zeichneten vor allem Schreibende, die, wenn ihre eigenen Arbeiten nicht abgedruckt wurden, sogleich das Abo kündigten; so musste die Zeitungsproduktion nach 13 Nummern eingestellt werden. Die AutorInnen die in den 13 Nummern der LiteraturZeitung publiziert wurden, können noch nicht aufgelistet werden, weil die Belegexemplare verschollen oder durch Umzug untergegangen sind.

Aber im Frühjahr 1997, zum 1. Internationalen Literaturfestival, ist die LiteraturZeitung kurzfristig «auferstanden» – siehe nachfolgende Inhalte:

  1. Im Frühjahr 1997 erschien, in Hinblick auf das 1. Internationale Literaturfestival Basel vom 21./22. Juni 1997, wiederum «Die Literaturzeitung». Sie enthielt Texte und Gedichte von Michael Schindhelm, Hansjörg Schneider, Tadeus Pfeifer, Martin Roda Becher, Martin R. Dean, Kathy Zarnegin, Markus Kutter, Friederike Kretzen, Martina Hügli, Daniel Zahno, Ingeborg Kaiser, Frank Geerk, Dieter Fringeli und Zoë Jenny.
  2. Die Festivalnummer vom 21./22. Juni 1997 hiess dann aber «Feder&Vieh». Es schrieben: Gabriele Branstetter, Jürg Laederach, Guido Bachmann, Barbara Köhler, E.Y. Meyer, Ingeborg Kaiser, Rudolf Bind, Markus Kutter, Wolfram Malte Fues, Alban Nicolai Herbst, Tadeus Pfeifer, Daniel Zahno, Christoph Mangold, Martin Roda Becher.
  3. Eine Sondernummer «Feder&Vieh», Anfang 1998, befasste sich mit dem Theater und der Komödie respektive Ansätze zu einem neuen Schauspielhaus. Texte von Markus Kutter, Egon Karter, Michael Schindhelm, Reinhardt Stumm, Ingeborg Kaiser, Verena Stössinger, Hansjörg Schneider, Andrea Büchler Grünseis, Luc Bondy.
  4. Die Festivalnummer für das Literaturfestival 1998 enthielt Texte von: Yoko Tawada, Martin R. Dean, Franz Hohler, Zsuzsanna Gahse, Tim Krohn, Kathy Zarnegin, Tadeus Pfeifer, Daniel Zahno, Andrea Simmen, Irena Brezna, Jürg Weibel, Ingomar von Kieseritzky, Kristin T. Schnider, Zoë Jenny, Brigitte Schär, Kirsten Hammann, Dieter Bachmann, Judith Kuckart, Ingeborg Kaiser, Gerd-Peter Eigner.

Alle Nummern wurden von Matthyas Jenny herausgegeben, produziert und vertrieben.

 
Die Literaturgruppe Basel Drucken E-Mail

Die Literaturgruppe Basel wurde 1996 von Verena Stössinger, Martin R. Dean und Matthyas Jenny gegründet. Sie beabsichtigte, das literarische Leben in Basel zu aktivieren (siehe BaZ-Artikel «Toter Körper Literatur» von M. R. Dean; «Schwarzer Sack» von V. Stössinger, «Matto regiert» von M. Jenny) Die Initianten organisierten Podiumsdiskussionen und 1997 auf, Initiative von Matthyas Jenny, das 1. Internationale Literaturfestival Basel im Schützenmattparkt. 1998 folgte das 2. Literaturfestival, wieder beim Musikpavillon im Schützemattpark, 2001 das 3. im Erlkönig auf dem nt/Areal und 2002 das 4. im Atlantis Basel. Sponsoren der Literaturfestivals waren von Anfang an die Christoph Merian Stiftung als Hauptsponsor sowie die Lotteriefonds Basel-Stadt und Basel-Land. Die Literaturgruppe Basel hat sich im Jahr 2000 aufeglöst und kurzfristig wieder 2001-2002 als Ex-Literaturgruppe Basel konstituiert. Die Literaturgruppe Basel existiert als kulturelle und politische Gruppierung nicht mehr.

 
Das Literaturhaus Basel Drucken E-Mail

1995/1996 war Matthyas Jenny Mitinitiant der «Museums-Initiative», die sich gegen den Beschluss der Regierung von Basel-Stadt wehrte, das «Museum für Gestaltung» in der alten Gewerbeschule auf der Lyss aus Spargründen zu schliessen. Matthyas Jenny schlug vor, das Gebäude zu besetzen und es nicht nur als «Museum für Gestaltung», sondern zusätzlich auch als Literatur- und Kulturhaus zu nutzen. Obwohl das Museum dann doch geschlossen wurde, blieb die Idee eines Literaturhauses bestehen. Nach der Gründung der Literaturgruppe Basel (1996) war das Literaturhaus ein Traktandum in jeder Sitzung. Matthyas Jenny erstellte zusammen mit zwei Studentinnen der Basler Wirtschaftsschule das Konzept «Das Literaturhaus Basel – das Basler Modell». Die Bennung «Literaturhaus Schweiz» war auch vorgegeben. Das Literaturhaus hätte im «Hardhof» eingerichtet werden sollen. Ein Haus mit grossen Sälen, einem betriebsfähigen und eingerichteten 100plätzigen Restaurant, mit 6 eingerichteten und mit Küchen versehenen Hotelzimmern im Dachstock, einer Galerie, einem Auditorium mit Projektoren, Beamern etc., ein Buchkiosk, einer Bibliothek, Lese- und Vorlesesälen, einer Cafeteria und vielem anderem. Es hätten mehrere Veranstaltungen gleichzeitig durchgeführt werden können. Matthyas Jenny stellte das Projekt verschiedenen Institutionen vor, die es aber alle als nicht realisierbar erklärten. Ausserdem gab es offene Opposition dagegen aus Kreisen einflussreicher privater Mäzene und Förderer und Exponenten der lokalen Literaturszene, was ein Weiterverfolgen des Projektes zunächst verunmöglichte. Kurz darauf kam die Christoph Merian Stiftung in die Lage, den 3. Stock des ehemaligen Bankgebäudes «Unternehmen Mitte» zu mieten, und es bot sich an, dort ein Literaturhaus (eher eine Etage für die Literatur!) einzurichten. Weil die Möglichkeit ein richtiges Literaturhaus einzurichten nicht mehr gegeben war, trat Matthyas Jenny sein Projekt grosszügigerweise am 2. Dezember 1998, 18.30 Uhr im Restaurant Kunsthalle in Anwesenheit von Walter Brack, Dr. Beat von Wartburg und Zoë Jenny an die Christoph Merian Stiftung ab, die es zusammen mit einem Träger- und Förderverein realisierte und mit Margrit Manz (von der Literatur-Werkstatt Berlin) als Intendantin im April 2000 in Betrieb nahm. Der Grundidee allerdings, dass dieses Literaturhaus neben seiner internationalen Ausrichtung auch die Autorinnen und Autoren aus Basel zu berücksichtigen hat, kommt es, nach heftigen Debatten, ab 2003 zaghaft nach. Bis Sommer 2005 hat das Literaturhaus noch keinen Ort gefunden der sich mit dem Wort «Literaturhaus» in Verbindung bringen könnte, obwohl in der ganzen Stadt zunehmend neue Veranstaltungsorte eröffnet werden. Es existiert seit mehr als fünf Jahren lediglich das Wort «Literaturhaus». Diesem Wort fehlen aber alle relevanten und notwendigen Inhalte um es zu einem Literaturhaus werden zu lassen. Es gibt eine Intendantin, Personal, viel Stiftungsgeld aber eben kein Literaturhaus – ansonsten unterscheiden sich die Veranstaltungen des «Literaturhaus Basel» in nichts von anderen literarischen Veranstaltungen. Das Führen eines Literaturhauses, wie im ursprünglichen Konzept beschrieben, würde auch eine ganz andere Dynamik und Präsenz fordern.

Am Montag, 26. September 2005 wurde an einer Pressekonferenz der definitive Standort des Literaturhaus Basel bekannt gegeben: Barfüssergasse 3. Es hat einen Veranstaltungsraum für 150 Personen, Büros und ein Tagescafé. Die Christoph Merian Stiftung unterstützt das Literaturhaus mit jährlich CHF 450'000.–. Das Literaturhaus kann im Februar 2006 in die neuen Räumlichkeiten einziehen und am 7., 8. und 9. April 2006 feiert das Literaturhaus seinen sechsten Geburtstag und sein neues Domizil. Wir wünschen viel Glück und Erfolg. Die Eröffnung des neuen alten Literaturhauses hat am 7. April 2006 ab 18 Uhr stattgefunden. Es kamen sehr viele Leute. Es ist nun ein Literaturparterre mit einem kleinen Café das sich «Kafka am Strand» nennt. Ein neues Kapitel beginnt.

Das neue Kapitel: Matthyas Jenny hat zusammen mit der Buchhändlerin Ursula Wernle in der Bachlettenstrasse 7 Das Kleine Literaturhaus Basel am 28. November 2006 eröffnet.

 
Das Literaturfestival Drucken E-Mail

1997 organisierte die heute nicht mehr existierende Literaturgruppe Basel (Verena Stössinger, Martin R. Dean und Matthyas Jenny) auf Initiative von Matthyas Jenny das 1. Internationale Literaturfestival Basel im Schützenmattpark. Obwohl es an dem Wochenende fast ununterbrochen regnete, war das Literaturfestival beim Musikpavillon ein durchschlagender Erfolg. 1998 kam die zweite Auflage des Literaturfestivals und es regnete wie im Vorjahr, aber die Literaturinteressierten kamen dennoch in Scharen. Zum Festival wurde die Literaturzeitung «Feder&Vieh» (publiziert im Verlag Nachtmaschine) den BesucherInnen als freiwilliger Eintritt angeboten; sie enthielt Texte der eingeladenen AutorInnen. Leider brannte der Musikpavillon kurz darauf ab und es war schwierig, einen neuen Ort für das Literaturfestival 1999 und 2000 zu finden – erst 2001 bot sich das nt-Areal mit dem Restaurant Erlkönig an. 2002 fand das 4. Literaturfestival dann im Musiklokal Atlantis statt, wogegen das 5. Literaturfestival 2003 während der 1. Buch- und Medienmesse der Messe Schweiz stattfand.
Alle Literaturfestivals wurden unterstützt von der Christoph Merian Stiftung, von den Lotteriefonds Basel-Stadt und Basel-Land sowie von Kultur Basel-Stadt und Basel-Land. Neu ist im 2006 die Pro Helvetia hinzu gekommen.

Das 8. Internationale Literaturfestival fand vom 5.-7. Mai 2006 statt.

Das 9. Internationale Literaturfestival findet vom 11. bis 13. Mai 2007 statt.
Das 10. Literaturfestival findet unter neuer Leitung und ohne BuchBasel statt.

 
Die Buchmesse mit Literaturfestival Drucken E-Mail

Am 13. Juli 2000 gab Matthyas Jenny dem Branchenheft der Schweizer Buchhändler und Verleger «Schweizer Buchhandel» ein Interview, in dem er ankündigte, in Basel eine Buchmesse mit Literaurfestival zu planen. Das nahm zunächst niemand ernst, wie alle die andern Projekte, die Jenny in bald drei Jahrzehnten ausgedacht, angekündigt und durchgeführt hat, auch stets belächelt worden waren. Matthyas Jenny stellte sein Konzept "Literaturfestival mit Buchmesse" den Verantwortlichen der Messe Schweiz Anfang 2001 vor. Die Messe Schweiz, ein professionelles und kommerzielles Unternehmen, hat sofort das Potential dieser neuen Messe erkannt und gab im Juni 2001 bekannt, vom 2.–4. Mai 2003 die erste «BuchBasel», eine Buchmesse mit Literaturfestival, durchzuführen. Die Überschneidung des Messezeitpunkts mit dem Genfer «Salon du livre» löste dabei eine gewisse Empörung aus, wobei jedoch die Tatsache übersehen wurde, dass die Genfer Messe vorwiegend frankophon ist, während die Basler Messe den deutschsprachigen Bereich und die hiesige Bevölkerung ansprechen wird. Matthyas Jenny hat immer deutlich gemacht, dass durch das Projekt niemand – weder eine andere Region (Genf, Zürich), noch irgendwelche Verbände oder Ämter – brüskiert werden sollen; es geht ihm einzig darum, dem regionalen Lesepublikum die Möglichkeit zu bieten, möglichst viele Autorinnen und Autoren zu erleben, Texte zu hören und Bücher präsentiert zu bekommen und zu kaufen – auch solche, die üblicherweise im Buchhandel nicht aufliegen.

Am 10. April 2003 wurde das BuchBasel-Projekt an einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Basel, die Region und das grenznahe Ausland freuen sich auf die neue Buchmesse mit Literaturfestival, die am 2. Mai 2003 beginnt.

Die Pressemitteilungen über die BuchBasel und das Literaturfestival 2003 sowie die neuen Pressemitteilungen über die BuchBasel und das Literatur- und Jugendliteraturfestival 2004 können Sie nachlesen, wenn Sie in der Navigatiosleiste auf den roten Button BuchBasel klicken.

Das 6. Internationale Literatur- und Jugendliteraturfestival fand vom 7.–9.Mai 04 während der 2. BuchBasel statt.

Das 7. Internationale Literaturfestival und die 3. BuchBasel fanden vom 6.-8. Mai 2005 statt - gleichzeitig mit den Solothurner Literaturtagen (siehe Pressemitteilung unter NEWS auf der Einstiegsseite).

Das 8. Internationale Literaturfestival fand vom 5.–7. Mai 2006 statt.

Das 9. Internationale Literaturfestival und die 5. BuchBasel finden vom 11.–13. Mai 2007 statt.

 
Das Literaturbüro Drucken E-Mail
Im Juli 2001 gründete Matthyas Jenny das Literaturbüro an der Bachlettenstrasse 9, 4054 Basel. Das Literaturbüro organisiert Literaturfestivals, Lyrikfestivals, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Buch-Vernissagen und steht Autorinnen und Autoren für fachkundige Beratung zur Verfügung. Es stellt im Auftrag von Firmen und Privaten Bücher, Broschüren und Zeitschriften für den privaten oder kommerziellen Gebrauch her. Info über Kontakt! Das Literaturbüro ist ein privater Einmann-Betrieb und ein Non-Profit-Unternehmen und existiert ohne jegliche Subventionen oder Unterstützungen.

Adresse:

Literaturbüro Basel
Bachlettenstrasse 7
CH-4054 Basel
Tel. +41 (0)61 271 49 20
 
Das Lyrikfestival Drucken E-Mail

Am 29. November 2001 fand mit unterstützung der Christoph Merian Stiftung die 1. Lyriknacht statt. Daraus entstand dann das Lyrikfestival das bereits im Mai 2002 durchgeführt wurde, während am 28.11.2002 auch noch die zweite Lyriknacht durchgeführt wurde, aber dann eingestellt wurde.

  • Im Mai 2002 fand das 1. Internationale Lyrikfestival in der Kuppel Basel statt. Es sollte der Lyrik in Basel eine professionelle Plattform bieten. Acht in Basel lebende Lyrikerinnen und Lyriker (Urs Allemann, Wolfram Malte Fues, Peter Gisi, Markus Stegmann, Rudolf Bussmann, Martina Hügli, Kathy Zarnegin, Werner Lutz) hatten dafür je eine befreundete Lyrikerin oder einen Lyriker eingeladen. Zehn Stunden lang, von 11 h bis 21  h, lasen so 16 Lyrikerinnen und Lyriker aus ihren Werken vor und fanden dafür ein hoch interessiertes und motiviertes Publikum.
  • Das 2. Internationale Lyrikfestival fand am Sonntag, 21. September 2003, wieder von 11 h bis 21 h, diesmal aber im neuerbauten Parkcafépavillon Schützenmattpark statt. Unterstützt wurde das Lyrikfestival von der Christoph Merian Stiftung und Kultur Basel-Stadt. Info über Kontakt!
  • Das 3. Internationale Lyrikfestival fand am Sonntag, 19. September 2004 im Theater im Teufelhof, Leonhardgraben 47–49 statt (Programm 2004 hier).
  • Das 4. Int. Lyrikfestival fand vom 17.–18.09.2005 in der Allgemeinen Lesegesellschaft und im Sudhaus statt (Programm 2005 hier).
  • Das 5. Internationale Lyrikfestival fand vom 23.–24.9.2006 statt. Unterstützt wurde es von der Christoph Merian-Stiftung, Kulturpauschale Basel-Stadt und Baselland und vom Migros-Kulturprozent.
  • Das 6. Internationale Lyrikfestival Basel findet vom 30.–31. August 2008 statt.

Auskunft und Kontakt:

Matthyas Jenny
Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. +41 (0)61 271 4920.

 
Der Lyrikclub Drucken E-Mail

Seit dem Jahr 2001 treffen sich in der Wohnung und im Literaturbüro Basel von Matthyas Jenny vierteljährlich hiesige Autorinnen und Autoren, um aus unveröffentlichen Werken (Romanen, Erzählungen, Gedichten) vorzulesen und darüber zu diskutieren. Aus diesen Zusammenkünften entstand die Idee, die Diskussionsrunde auch in den öffentlichen Raum zu tragen. Im Februar 2003 wurde so die erste öffentliche Diskussionsrunde durchgeführt, sie fand im Unionssaal des Restaurant Kunsthalle unter der Bezeichnung «Der Lyrikclub» statt. Erwartungsgemäss gab es nur wenige Zuhörerinnen und Zuhörer – die allerdings an der Diskussion engagiert teilnahmen –, was den Clubcharakter der Veranstaltung bestätigte. Ein weiterer «Lyrikclub»-Abend wurde im neuen Parkcafépavillon Schützenmattpark durchgeführt. Am 15. Januar 04, 20h fand der 3. Lyrikclub im Raum 33 an der St.Alban-Vorstadt 33 Basel statt. Der Lyrikclub trifft sich weiterhin regelmässig im Literaturbüro Basel, öffentliche Auftritte sind aber vorerst nicht mehr vorgesehen.

 
Der Autor Drucken E-Mail
Matthyas Jenny, geb. 14. Juni 1945 in Basel. Die Jenny'sche Familiengeschichte zu Basel geht bis ins Jahr 1358 zurück. Reisebürolehre Kuoni Basel. 1964 bis 1969 unterwegs in der Türkei, Persien, Afghanistan, Pakistan, Indien, Malaysia, Mexiko, USA, Kanada.

1971 Geburt von Caspar, 1974 Geburt von Zoë.  Ab 1975 Alleinerziehender. Lebte mit den Kindern von 1975–1977 auf IOS und in Carona (Tessin) in einem Haus von Meret Oppenheim. Ab Herbst 1977 wieder in Basel.

Publikationen:

1973: Mittagswind, Gedichte. Privatdruck

1975: Fahrt in eine vergangene Zukunft, Gedichte. GTP-Verlag, Basel

1976: Zwölf-Wort-Gedichte Band 1, GTP-Verlag, Basel

1976: Zwölf-Wort-Gedichte Band 2, GTP-Verlag, Basel

1976: City straight up, Short Stories. GTP-Verlag, Basel

1977: Traumwende, Gedichte. GTP-Verlag Basel

1981: Postlagernd, Roman eines Durchbrenners. Maro-Verlag Augsburg

1983: Highway-Junkie, Short Stories. Lichtspuren-Verlag Bern

1994: Alles geht weiter, das Leben der Tod, Short Stories. Lenos Verlag Basel

1996: Beschreibung der Tiefsee, Roman. Lenos Verlag Basel

In Arbeit:

Die Beschleunigung des Tages, Roman; Eine Seele von Manager, Roman; Die Nachtmaschine – die Geschichte eines Verlages, Roman; Das stille Kind, Short Stories (erscheint im November 2006).

Anderes:

1975: Gründung «Verlag Nachtmaschine».

1976: Gründung erstes deutschsprachiges Poesietelefon/Literaturtelefon.

1979: Gründung «Tag der Poesie» (jeweils letzter Samstag Monat März).

1981: Preis der Autorengruppe Olten für verlegerische Tätigkeit.

1982: Gründung «Die LiteraturZeitung».

1985: Film von Angelo A. Lüdin «Die Nachtmaschine», SFDRS, 58 Min.

1986: «Jäggi-Preis» der Buchhandlung Jäggi Basel zusammen mit Günter Wallraff.

1987: Mit Luzius Burckhardt, Markus Ritter, Sabine Rasser Gründung der «Grünen Alternative Basel».

1987–1996 stellvertretender Geschäftsführer der Verlagsauslieferung AZED/Kiosk AG/Merkur AG Bern/Valora Bern.

1995: Mitinitiant der Museums-Initiative.

1995: 1. Konzept für ein Literaturhaus Basel.

1996: Gründung «Literaturgruppe Basel».

1996–1998: Leiter der Verlagsauslieferung im Schweizer Buchzentrum Hägendorf.

1997: Gründung «Internationales Literaturfestival Basel».

1998: Anerkennungspreis für literarische Tätigkeiten der UBS Basel/Zürich.

1998–2000: Einkaufsleiter Zentraleinkauf für Bücher und Software, Ex Libris Dietikon.

2000–2001: Vertriebsleiter Ammann Verlag Zürich.

2000: Erste Bekanntmachung für eine Buchmesse Basel im «Schweizer Buchhandel».

2001: Gründung Literaturbüro Basel.

2001: Gründung «Lyrikclub».

2001: Gründung «Internationales Lyrikfestival».

2002: Konzept und Initiator: Buchmesse Basel mit Literaturfestival

2003: 1. Durchführung BuchBasel mit Literaturfestival

 
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